Archiv für die Kategorie ‘Live’

SAMSTAG TRAUM dagegen…

Freitag, 21. Mai 2010 [Ben]

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… sind eine Enttäuschung. Allein schon weil sie das Zebra nicht spielen…

WGT 2010 erste Band

Freitag, 21. Mai 2010 [Ben]

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ZEROMANCER machen einen echt guten Job bei der Eröffnung des Festivals. Außerdem gehören die Norweger zu den wenigen Bands die ich hier kenne…

Ein Todesblei-Abend

Mittwoch, 17. März 2010 [Ben]

Liebes Tagebuch,

gestern habe ich mir den ganzen Abend lang die Gehörgänge mit Todesblei auspusten lassen. Es gab im C-Club auf die Mütze von BURNING THE MASSES (die ich leider verpasst habe), FLESHGOD APOCALYPSE, NERVECELL, ANNOTATIONS OF AN AUTOPSY und SUFFOCATION. Überraschend war, dass es verdammt leer war im C-Club. Musikalisch waren FLESHGOD APOCALYPSE ganz nett und haben ganz gut zu den anderen Bands gepasst. NERVECELL aus den Vereinigten Arabischen Emiraten waren ganz nett, aber musikalisch eher “Hausmannskost”. ANNOTATIONS OF AN AUTOPSY waren mir dann doch eher zu modern. Aber den Schattenboxern scheint es gefallen zu haben. Bei SUFFOCATION stand dann das lange erwartete Mähneschütteln auf dem Programm. Die haben nämlich mächtig gerockt. Schönes altes Todesblei mit sympathischem Sänger. Da hat sich der Weg wirklich gelohnt…

AIRBOURNE & TAKING DAWN

Sonntag, 14. März 2010 [Ben]

Meine Fresse, das nenne ich einen gelungenen Konzertabend. Die heutigen Nackenschmerzen und meine heisere Kehle sind untrügbare Zeichen, dass der Abend gestern ein voller Erfolg war. AIRBOURNE im Huxley’s… Ganz großes Kino sag ich nur. 90 Minuten feinster Rock’n'Roll, 150% Spielfreude und 150% Energie. Dazu größere Mengen Bier und der Abend ist perfekt. Davor gab’s noch 30 Minuten TAKING DAWN zu hören, die Live unglaublich viel besser sind, als von CD…
Alles in Allem einfach ein großartiger, gelungener Konzertabend. Ich bin sicher, wenn die grauen Zellen einmal wieder funktionieren, dann werden wir noch etwas ausführlicher davon berichten, zunächst einmal gibt’s aber die Bilder…

Bilder von LAMB OF GOD, JOB FOR A COWBOY, AUGUST BURNS RED und BETWEEN THE BURIED AND ME

Freitag, 05. März 2010 [Ben]

Hier kommen die versprochenen Bilder zum Konzert am Dienstag…

Gottes Lämmer

Mittwoch, 03. März 2010 [Ben]

Eine Tour mit einem Hammer-Line-Up gab es gestern im C-Club. Nach BETWEEN THE BURIED AND ME, die mit ihren über-langen, Math-Core-Lastigen Metalsongs live zwar etwas anstrengend, aber sehr beeindruckend sind, kamen AUGUST BURNS RED. Das war weniger anstrengend, sondern eher mit “guter, moderner Hardcore” zu beschreiben. Nicht spektakulär, aber den Leuten hat’s wohl gefallen, deshalb wurde die Band auch richtig abgefeiert. Und dann gab es noch zwei Leckerbissen: JOB FOR A COWBOY sind live mindestens so durchgeknallt wie auf Platte und haben mächtig Arsch getreten und schließlich als Headliner LAMB OF GOD. Groove-Metal vom Feinsten. Voll auf die 12 und enorm gute Partystimmung. Ein großartiges Konzert! Fotos reiche ich nach…

Ab in die Angstfabrik

Donnerstag, 25. Februar 2010 [Ben]

Yeah! FEAR FACTORY auf Tour! Also “die anderen FEAR FACTORY”… Die mit Dino Cazares und Burton C Bell eben… Scheiss auf die Namens-Streitigkeiten, scheiss auf die Frage, wer nun eigentlich FEAR FACTORY sind, das LineUp, das gestern abend im C-Club aufgespielt hat, hat diesen Namen auf jeden Fall verdient.
Erfreulich gut gemischt war die Setlist und so gab es neben 1 Song von “Soul Of A New Machine” einiges von “Obsolete” (schön: gleich am Anfang des Sets “Shock” und “Edgecrusher”), ein bißchen “Mechanize” und viiiel “Demanufacture”. Ganz großes Kino und ein perfekter Auftritt.

OVERKILL im SO36

Montag, 15. Februar 2010 [Daniel]

Nach längerer Abstinenz trete ich mich mal wieder in den faulen Hintern und schreibe was ins Tagebuch. Wobei es bei einem solch großartigen Anlass eigentlich keinen Tritt braucht. Wenn die Thrashmetal-Legende OVERKILL ins traditionelle SO36 in Berlin kommt, ist pure Freude sicher. Zumal Konzerte dieser Band für mich immer einen zusätzlichen nostalgischen Wert haben: Die “Horrorscope” war das erste Metalalbum, das ich besaß (in Kassettenform…) und OVERKILLs Auftritt im Marquee vor vielen, vielen Jahren war mein erstes Metal-Livekonzert. Seitdem habe ich OVERKILL etliche Male live gesehen und es war kein einziges schlechtes Konzert dabei. Insofern reihte sich die im SO36 gebotene Supershow nahtlos in eine ganze Reihe großartiger Konzerte ein. Trotzdem hat es mich ganz besonders gefreut, dass neben aktuellen Hits der wirklich guten neuen CD auch Klassiker wie “Feel the fire” von der gleichnamigen CD oder “Gasoline Dream” von der WFO gespielt wurden. OVERKILL zeigen einfach keinerlei Anzeichen irgendeiner Altersmüdigkeit, ich glaube es gibt wenig Bands wo man so sicher sein kann, großartige Liveperformance zu erleben. Ich freu mich jetzt schon auf den Auftritt beim Metalcamp!

Philosophisches zu Konzertpreisen

Freitag, 15. Januar 2010 [Ben]

Wer kennt es nicht? Da geht man mal auf 30-40 Konzerte im Jahr, schaut hinterher auf den Kontostand und wundert sich, dass die Bank bereit ist, für einen Kunden wie man selbst einer ist, Geld für rote Tinte aus zu geben…
Über steigende Ticketpreise und die Zusammenhänge im Live-Geschäft ist eben ein Interview bei Spiegel Online erschienen, der sich zwar auf den Pop-Bereich bezieht, aber vieles davon wird sicher auf den Metal-Bereich übertragbar sein…

Magdeburg zeigt’s: so wird Metal supported

Montag, 11. Januar 2010 [Ben]

Die Magdeburger Metal-Szene ist, so wurde mir berichtet, eher übersichtlich. Trotzdem (oder gerade deswegen) stellen dort einige unermüdliche Metal-Fans vier mal im Jahr ein Event mit dem Namen “Metal Clash” auf die Beine. Nicht nur, dass diese Veranstaltung aus Band-Sicht enorm gut organisiert ist, die Veranstalter (die den sehr empfehlenswerten lokalen Bands Torturized und Wraith Within entstammen) lassen sich auch sonst einiges einfallen, um ihr Event zu promoten, den Bands eine Platform zu bieten und für die Fans ein möglichst dickes Metal-Paket zu schnüren. So gibt es z.B. im Vorfeld kurze Interviews mit den Bands auf der MySpace-Seite des Events und vor Ort kann man nicht nur die CDs der Bands zu teilweise sehr fairen Preisen erstehen, es gibt auch Gratis-Compilations so lange der Vorrat reicht. Unterm Strich bekommen also die Fans für faires Eintrittsgeld und faire Getränkepreise eine Ladung Metal um die Ohren und die Bands bekommen einen tollen, super organisierten Auftritt in entspannter Atmosphäre.

Wenn das mal kein Deal ist, der für alle Beteiligten lohnend ist. So lange es Metal-Fans gibt, die es schaffen, solche Events auf die Beine zu stellen, bin ich sicher, dass Metal, der bekanntlich schon mehrfach totgesagt wurde, noch ein langes Leben vor sich hat… Daumen hoch und Chapeau in Richtung Magdeburg!