Mit ‘Death Metal’ getaggte Artikel

Schweden-Todesblei für Eingefleischte

Sonntag, 18. Juli 2010 [Ben]

Szenekennern sind EUCHARIST aus Götenborg sicher ein Begriff. Die Band hat es in den 90ern auf 2 Longplayer gebracht und galten damals als direkte Konkurrenz von IN FLAMES, zu denen Drummer Daniel Erlandsson auch kurzzeitig wechselte, bevor er sich auf dem Drumhocker bei ARCH ENEMY niederließ. Auf der Fansite “Artnoir Productions” gibt es jetzt die Discographie als Download: http://www.artnoir-productions.com/eucharist/mp3.html.

DEBAUCHERY Frontmann darf kein Ethiklehrer sein.

Mittwoch, 26. Mai 2010 [Daniel]

Offenbar ist in Baden-Württemberg die Tätigkeit als Frontmann einer Metalband nicht vereinbar mit einer Anstellung als Ethiklehrer. Näheres dazu erzählt Thomas Gurrath der Jungle World im Interview.

Ein Todesblei-Abend

Mittwoch, 17. März 2010 [Ben]

Liebes Tagebuch,

gestern habe ich mir den ganzen Abend lang die Gehörgänge mit Todesblei auspusten lassen. Es gab im C-Club auf die Mütze von BURNING THE MASSES (die ich leider verpasst habe), FLESHGOD APOCALYPSE, NERVECELL, ANNOTATIONS OF AN AUTOPSY und SUFFOCATION. Überraschend war, dass es verdammt leer war im C-Club. Musikalisch waren FLESHGOD APOCALYPSE ganz nett und haben ganz gut zu den anderen Bands gepasst. NERVECELL aus den Vereinigten Arabischen Emiraten waren ganz nett, aber musikalisch eher “Hausmannskost”. ANNOTATIONS OF AN AUTOPSY waren mir dann doch eher zu modern. Aber den Schattenboxern scheint es gefallen zu haben. Bei SUFFOCATION stand dann das lange erwartete Mähneschütteln auf dem Programm. Die haben nämlich mächtig gerockt. Schönes altes Todesblei mit sympathischem Sänger. Da hat sich der Weg wirklich gelohnt…

Gottes Lämmer

Mittwoch, 03. März 2010 [Ben]

Eine Tour mit einem Hammer-Line-Up gab es gestern im C-Club. Nach BETWEEN THE BURIED AND ME, die mit ihren über-langen, Math-Core-Lastigen Metalsongs live zwar etwas anstrengend, aber sehr beeindruckend sind, kamen AUGUST BURNS RED. Das war weniger anstrengend, sondern eher mit “guter, moderner Hardcore” zu beschreiben. Nicht spektakulär, aber den Leuten hat’s wohl gefallen, deshalb wurde die Band auch richtig abgefeiert. Und dann gab es noch zwei Leckerbissen: JOB FOR A COWBOY sind live mindestens so durchgeknallt wie auf Platte und haben mächtig Arsch getreten und schließlich als Headliner LAMB OF GOD. Groove-Metal vom Feinsten. Voll auf die 12 und enorm gute Partystimmung. Ein großartiges Konzert! Fotos reiche ich nach…

The Crown: Kult

Dienstag, 05. Januar 2010 [Ben]

The Crown - Hell is here

The Crown - Hell is here


Ich bin ja bekennender Fan von ONE MAN ARMY. Umso mehr wundert es mich, dass die vorherige Band von Sänger JOHAN LINDSTRAND bisher komplett unter meinem Radar geflogen ist: THE CROWN. Durch ihre Bestätigung für das diesjährige Summer Breeze wurde ich auf die Band aufmerksam und habe mir zwei Alben besorgt. Was soll man sagen? Die harte, schnelle Mischung aus Thrash und Death Metal sagt mir enorm zu und die Stimme von JOHAN war früher sogar noch besser, als heute. Sehr empfehlenswert ist übrigens das dritte Album der Band, “Hell Is Here”, das gleichzeitig ihren Einstieg bei Metal Blade Records markierte.
Ich freue mich schon jetzt darauf, diese Band in Dinkelsbühl live zu sehen!

Sechs Füße weiter unten

Samstag, 05. Dezember 2009 [Ben]

Six Feet Under - eine Gulasch-Band...

Six Feet Under - eine Gulasch-Band... (Foto: Kobako, Wikicommons)


Gestern im K17: SIX FEET UNDER zusammen mit ILLDISPOSED.
Doch zuerst galt es 4 Vorbands zu ertragen. Eine davon haben wir wohl verpasst und als wir ins K17 kamen, schien auf der Bühne gerade “Tingeltangel-Bob und der Psychoclub” ein Ständchen zu geben. Songstrukturen waren mit viel Fantasie erahnbar wurden jedoch alle 30 Sekunden unterbrochen, so dass das Konzert mehr von einer Aneinanderreihung von Fragmenten hatte, als von Songs. Gelgentlich hätte eine Hookline oder eben auch nur ein Riff der Show sicher gut getan. Passend war es da, dass der “Sänger” hauptsächlich für weitere Geräusche zuständig zu sein schien und nicht für “Gesang” im eigentlichen Sinne…
Auf diesen Schock folgte mit LOST DREAMS aus Österreich wieder einfacher verdaubare Kost. Die folgenden CRANIUMBLAST gingen mehr oder weniger an mir vorbei, klangen aber stellenweise wie MOONSPELL für Arme…
Solide war dafür aber ILLDISPOSED. Gute, sympathische Show, starke Songs aber viel zu kurz. Bitte beim nächsten Mal anstelle von Tingeltangel-Bob lieber mehr ILLDISPOSED… Die Meute nahm’s mit vergnügen und Bangte was das Zeug hält.
Getoppt wurde die Show noch von SIX FEET UNDER. Die Band ist das, was ich gerne eine Gulasch-Band nenne. Wie das ungarische Nationalgericht ist sie nämlich absolut vorhersehbar, aber eben auch immer wieder gut. Im überfüllten K17 wurden von vorne bis hinten die Nackenmuskeln strapaziert und die Leute hatten sichtlich Spaß an der Show. Außerdem zeigte Chris Barnes wieder einmal, dass Dreadlocks eben doch Metal sein können. Eine rundum solide Sache, für die sich der Weg ins K17 auf jeden Fall gelohnt hat…

Ulcerate

Montag, 23. November 2009 [Ben]
Ulcerate - Everything Is Fire

Ulcerate - Everything Is Fire

Diese Über-Band habe ich vor einigen Wochen mehr oder weniger zufällig durch eine Empfehlung kennengelernt. Ich habe mir seitdem sehr oft die beiden älteren Scheiben “The Coming Of Genocide” und “Of Fracture And Failure” angehört. Beim Konzert im K17 (zusammen mit Nile und Krisiun) habe ich die Neuseeländer zwar leider verpasst, habe mir aber die neueste Scheibe “Everything Is Fire” gekauft (zusammen mit einem T-Shirt) und bin hin und weg. So muss moderner, technischer Death Metal einfach mal klingen… Ganz großes Kino!