Mit ‘Live’ getaggte Artikel

AIRBOURNE & TAKING DAWN

Sonntag, 14. März 2010 [Ben]

Meine Fresse, das nenne ich einen gelungenen Konzertabend. Die heutigen Nackenschmerzen und meine heisere Kehle sind untrügbare Zeichen, dass der Abend gestern ein voller Erfolg war. AIRBOURNE im Huxley’s… Ganz großes Kino sag ich nur. 90 Minuten feinster Rock’n'Roll, 150% Spielfreude und 150% Energie. Dazu größere Mengen Bier und der Abend ist perfekt. Davor gab’s noch 30 Minuten TAKING DAWN zu hören, die Live unglaublich viel besser sind, als von CD…
Alles in Allem einfach ein großartiger, gelungener Konzertabend. Ich bin sicher, wenn die grauen Zellen einmal wieder funktionieren, dann werden wir noch etwas ausführlicher davon berichten, zunächst einmal gibt’s aber die Bilder…

Bilder von LAMB OF GOD, JOB FOR A COWBOY, AUGUST BURNS RED und BETWEEN THE BURIED AND ME

Freitag, 05. März 2010 [Ben]

Hier kommen die versprochenen Bilder zum Konzert am Dienstag…

Gottes Lämmer

Mittwoch, 03. März 2010 [Ben]

Eine Tour mit einem Hammer-Line-Up gab es gestern im C-Club. Nach BETWEEN THE BURIED AND ME, die mit ihren über-langen, Math-Core-Lastigen Metalsongs live zwar etwas anstrengend, aber sehr beeindruckend sind, kamen AUGUST BURNS RED. Das war weniger anstrengend, sondern eher mit “guter, moderner Hardcore” zu beschreiben. Nicht spektakulär, aber den Leuten hat’s wohl gefallen, deshalb wurde die Band auch richtig abgefeiert. Und dann gab es noch zwei Leckerbissen: JOB FOR A COWBOY sind live mindestens so durchgeknallt wie auf Platte und haben mächtig Arsch getreten und schließlich als Headliner LAMB OF GOD. Groove-Metal vom Feinsten. Voll auf die 12 und enorm gute Partystimmung. Ein großartiges Konzert! Fotos reiche ich nach…

Ab in die Angstfabrik

Donnerstag, 25. Februar 2010 [Ben]

Yeah! FEAR FACTORY auf Tour! Also “die anderen FEAR FACTORY”… Die mit Dino Cazares und Burton C Bell eben… Scheiss auf die Namens-Streitigkeiten, scheiss auf die Frage, wer nun eigentlich FEAR FACTORY sind, das LineUp, das gestern abend im C-Club aufgespielt hat, hat diesen Namen auf jeden Fall verdient.
Erfreulich gut gemischt war die Setlist und so gab es neben 1 Song von “Soul Of A New Machine” einiges von “Obsolete” (schön: gleich am Anfang des Sets “Shock” und “Edgecrusher”), ein bißchen “Mechanize” und viiiel “Demanufacture”. Ganz großes Kino und ein perfekter Auftritt.

Philosophisches zu Konzertpreisen

Freitag, 15. Januar 2010 [Ben]

Wer kennt es nicht? Da geht man mal auf 30-40 Konzerte im Jahr, schaut hinterher auf den Kontostand und wundert sich, dass die Bank bereit ist, für einen Kunden wie man selbst einer ist, Geld für rote Tinte aus zu geben…
Über steigende Ticketpreise und die Zusammenhänge im Live-Geschäft ist eben ein Interview bei Spiegel Online erschienen, der sich zwar auf den Pop-Bereich bezieht, aber vieles davon wird sicher auf den Metal-Bereich übertragbar sein…

Magdeburg zeigt’s: so wird Metal supported

Montag, 11. Januar 2010 [Ben]

Die Magdeburger Metal-Szene ist, so wurde mir berichtet, eher übersichtlich. Trotzdem (oder gerade deswegen) stellen dort einige unermüdliche Metal-Fans vier mal im Jahr ein Event mit dem Namen “Metal Clash” auf die Beine. Nicht nur, dass diese Veranstaltung aus Band-Sicht enorm gut organisiert ist, die Veranstalter (die den sehr empfehlenswerten lokalen Bands Torturized und Wraith Within entstammen) lassen sich auch sonst einiges einfallen, um ihr Event zu promoten, den Bands eine Platform zu bieten und für die Fans ein möglichst dickes Metal-Paket zu schnüren. So gibt es z.B. im Vorfeld kurze Interviews mit den Bands auf der MySpace-Seite des Events und vor Ort kann man nicht nur die CDs der Bands zu teilweise sehr fairen Preisen erstehen, es gibt auch Gratis-Compilations so lange der Vorrat reicht. Unterm Strich bekommen also die Fans für faires Eintrittsgeld und faire Getränkepreise eine Ladung Metal um die Ohren und die Bands bekommen einen tollen, super organisierten Auftritt in entspannter Atmosphäre.

Wenn das mal kein Deal ist, der für alle Beteiligten lohnend ist. So lange es Metal-Fans gibt, die es schaffen, solche Events auf die Beine zu stellen, bin ich sicher, dass Metal, der bekanntlich schon mehrfach totgesagt wurde, noch ein langes Leben vor sich hat… Daumen hoch und Chapeau in Richtung Magdeburg!

STS + Insomnium

Montag, 21. Dezember 2009 [Ben]

Es ist schon ein paar Tage her, doch am Donnerstag gab sich Finnland im K17 die Ehre. Neben SWALLOW THE SUN standen INSOMNIUM und OMNIUM GATHERUM auf der Bühne.
Nachdem sich OMNIUM GATHERUM als durchwachsene AMORPHIS-Kopie abgequält hatten (die schnelleren waren ganz nett, die Mid-Tempo-Nummern, die einen Großteil des Sets ausmachten waren dagegen eher langweilig) gab es erstmal von INSMNIUM auf die Mütze.
Die Band war richtig gut und was die Publikumsreaktion anging auch so etwas wie die (heimlichen) Headliner des Abends. Soundtechnisch ging das in die DARK TRANQUILLITY-Ecke und es passte eigentlich alles.
Für den stimmigen Abschluss des Abends sorgten dann noch SWALLOW THE SUN, bei denen von der ersten bis zur letzten Minute Gänsehautatmosphäre herrschte. Großes Kino und viel Spaß, das Eintrittsgeld hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Sechs Füße weiter unten

Samstag, 05. Dezember 2009 [Ben]

Six Feet Under - eine Gulasch-Band...

Six Feet Under - eine Gulasch-Band... (Foto: Kobako, Wikicommons)


Gestern im K17: SIX FEET UNDER zusammen mit ILLDISPOSED.
Doch zuerst galt es 4 Vorbands zu ertragen. Eine davon haben wir wohl verpasst und als wir ins K17 kamen, schien auf der Bühne gerade “Tingeltangel-Bob und der Psychoclub” ein Ständchen zu geben. Songstrukturen waren mit viel Fantasie erahnbar wurden jedoch alle 30 Sekunden unterbrochen, so dass das Konzert mehr von einer Aneinanderreihung von Fragmenten hatte, als von Songs. Gelgentlich hätte eine Hookline oder eben auch nur ein Riff der Show sicher gut getan. Passend war es da, dass der “Sänger” hauptsächlich für weitere Geräusche zuständig zu sein schien und nicht für “Gesang” im eigentlichen Sinne…
Auf diesen Schock folgte mit LOST DREAMS aus Österreich wieder einfacher verdaubare Kost. Die folgenden CRANIUMBLAST gingen mehr oder weniger an mir vorbei, klangen aber stellenweise wie MOONSPELL für Arme…
Solide war dafür aber ILLDISPOSED. Gute, sympathische Show, starke Songs aber viel zu kurz. Bitte beim nächsten Mal anstelle von Tingeltangel-Bob lieber mehr ILLDISPOSED… Die Meute nahm’s mit vergnügen und Bangte was das Zeug hält.
Getoppt wurde die Show noch von SIX FEET UNDER. Die Band ist das, was ich gerne eine Gulasch-Band nenne. Wie das ungarische Nationalgericht ist sie nämlich absolut vorhersehbar, aber eben auch immer wieder gut. Im überfüllten K17 wurden von vorne bis hinten die Nackenmuskeln strapaziert und die Leute hatten sichtlich Spaß an der Show. Außerdem zeigte Chris Barnes wieder einmal, dass Dreadlocks eben doch Metal sein können. Eine rundum solide Sache, für die sich der Weg ins K17 auf jeden Fall gelohnt hat…

So macht man’s, Wacken…

Montag, 30. November 2009 [Ben]

Das Hellfest in Frankreich hat in der letzten Woche mit KISS den ersten Headliner des Jahres 2010 bestätigt (neben IMMORTAL, TWISTED SISTER, GODFLESH und 61 anderen Bands, die bereits bekannt sind). Dagegen halten sich die Wacken-Macher mal wieder eher bedeckt. Obwohl sie in diesem Jahr erstmalig einen “Adventskalender” angekündigt haben, gibt es dort bislang außer IMMORTAL und CORVUS CORAX keine offiziellen Bestätigungen. Anders das Summer Breeze, das schon seit vielen Jahren einen solchen Adventskalender betreibt und trotzdem schon mit DARK FUNERAL, DARK TRANQUILLITY, HYPOCRISY und OBITUARY einige Schwergewichte am Start hat… Und auch das Metalcamp, das sich im letzten Jahr bis zum letzten Augenblick sehr bedeckt gehalten hat, hat schon einiges an starken Bands bekannt gegeben.
Da wundert man sich doch, warum ausgerechnet in Wacken, das seit Jahren wie selbstverständlich Monate vor Festivalbeginn ausverkauft ist und das von den genannten Festivals mit Abstand die höchsten Preise ansagt, die Informationspolitik was Bandbestätigungen angeht, so schlecht ist…

AC/DC – Live at Donington

Mittwoch, 25. November 2009 [Daniel]
AC/DC - Live at Donington

AC/DC - Live at Donington

Ich habe feststellen müssen, dass es bei mir mit Black Metal ein bißchen wie mit Grillfleisch und Bier ist: Alle drei sind, besonders in qualitiv hochwertiger Ausführung, großartige Dinge. Von Festivals mal abgesehen aber nicht geeignet für den frühen Morgen, man fühlt sich irgendwie etwas komisch danach. Daher gab es heute früh statt “Now, Diabolical” etwas lebensbejahende Rockmusik: den Mitschnitt des legendären Donington Konzertes von “AC/DC”. Diese Liveaufnahme, Bild wie Ton, ist meiner Meinung nach neben “Maidens” Rock in Rio eine der besten Livemitschnitte, die man finden kann. Erstaunen tut mich immer wieder, wie effektiv die Musik von “AC/DC” ist. Hört man etwas genauer hin, so klingt das was die einzelnen Instrumente spielen geradezu simpel. Aber in Kombination ergibt sich dann die so unverwechselbare, unendlich energiegeladene Rockmusik der größten Hardrockband aller Zeiten!