Mit ‘Thrashmetal’ getaggte Artikel

Thrash am Montag

Montag, 06. September 2010 [Ben]

Alte Axt. Schon die spanischen Opener waren sehr amtlich. Aber das Thras-Brett das WARBRINGER am Montag Abend auf die Bühne des Magnet bringen ist eine unglaubliche Macht. Das ganze krönen aber SKELETON WITCH die eine Death-Thrash Abrissbirne abliefern die alles niederwalzt. Und Shirts für nen Zehner. Der Abend ist perfekt…

Die Altmeister schlagen zu

Mittwoch, 19. Mai 2010 [Ben]

Mit “Exhibit B – The Human Condition” haben EXODUS für mich bereits jetzt das Album des Jahres 2010 abgeliefert. Ich wüsste nicht, wie man Thrash Metal besser spielen sollte. Also nach den traurigen Nachrichten der letzten Tage ein fröhliches “Alle Daumen hoch” für Garry Holt und seine Mannen!

Die alte Schule…

Mittwoch, 24. März 2010 [Ben]

Schön, dass immer mehr Vertreter der alten Thrash-Metal-Schule zu ihrer alten Stärke zurückfinden. OVERKILL haben gerade ein richtig starkes Album herausgebracht, HEATHEN können mit “The Evolution Of Chaos” so richtig punkten und mit “When Death Comes” melden sich ARTILLERY an vorderster Thrash-Front zum Einsatz.
Fragt sich nur, wann die “Großen” des Genres endlich nachziehen und selber auch wieder mit überzeugenden Alben zu potte kommen… Derweil müssen wir uns halt noch mit den erwähnten “alten Herren” und ihren “Nachfolgern” von EVILE bis hin zu GAMMA BOMB begnügen. Genug neues Material, das an die alte Schule angelehnt ist, scheint es ja zum Glück zu geben…

Gottes Lämmer

Mittwoch, 03. März 2010 [Ben]

Eine Tour mit einem Hammer-Line-Up gab es gestern im C-Club. Nach BETWEEN THE BURIED AND ME, die mit ihren über-langen, Math-Core-Lastigen Metalsongs live zwar etwas anstrengend, aber sehr beeindruckend sind, kamen AUGUST BURNS RED. Das war weniger anstrengend, sondern eher mit “guter, moderner Hardcore” zu beschreiben. Nicht spektakulär, aber den Leuten hat’s wohl gefallen, deshalb wurde die Band auch richtig abgefeiert. Und dann gab es noch zwei Leckerbissen: JOB FOR A COWBOY sind live mindestens so durchgeknallt wie auf Platte und haben mächtig Arsch getreten und schließlich als Headliner LAMB OF GOD. Groove-Metal vom Feinsten. Voll auf die 12 und enorm gute Partystimmung. Ein großartiges Konzert! Fotos reiche ich nach…

Gary Holt: Der einzig wahre “Guitar Hero”

Dienstag, 09. Februar 2010 [Ben]

Exodus - Shovel Headed Kill Machine

Exodus - Shovel Headed Kill Machine

Anlässlich des Erscheinens des neuen EXODUS-Box-Sets (”Shovel Headed Tour Machine”) und einer dadurch ausgelösten Bestellung bei einem großen internationalen Versandhaus, musste gestern das grandiose Über-Album “Shovel Headed Kill Machine” von EXODUS einmal mehr ausgegraben werden…
Was soll man dazu sagen? Dieses Riffing ist so unglaublich hart, präzise auf den Punkt und kompromisslos brutal. Ich glaube besser kann man es kaum machen. Jeder Song ein Treffer und versenkt wird schon mit Nummer 2 “Deathamphetamine”. Deshalb ziehe ich hier meinen virtuellen Chapeau vor Gary Holt und seinen Mannen und freu mich auf besinnliche Abendstunden mit dem DVD-Mitschnitt des Wacken-Auftritts (der mir als grandios in Erinnerung ist)…

Gratis-Thrash-Dröhnung gefällig?

Mittwoch, 20. Januar 2010 [Ben]

Gama Bomb - Tales From The Grave In Space

Gama Bomb - Tales From The Grave In Space

Wer auf der Artist-Seite von Gama Bomb bei Earache seine Mailadresse hinterlässt, der bekommt das neue Album der irischen Thrasher komplett kostenlos auf die Festplatte geliefert.
Was soll ich sagen? Es lohnt sich – “Tales From The Grave In Space” ist eine tolle Oldschool-Thrash-Scheibe…

Könige töten – mit Anthrax

Freitag, 15. Januar 2010 [Ben]

Anthrax - We've Come For You All

Anthrax - We've Come For You All


Gestern abend schwirrte mir auf einmal folgende Textzeile durch den Kopf:

And so hard to remember things
Like when we used to kill our kings

Klar, in einem solchen Fall gibt es nur eine Lösung: den zugehörigen Song herausfinden und mindestens vier Mal anhören. Zum Glück war das eine Textzeile, die relativ einfach dem Song “What Doesn’t Die” von ANTHRAX auf ihrem Über-Album “We’ve Come For You All”. In der Folge musste dann natürlich auch gleich das ganze Album mehrfach im MP3-Player “rotieren” und hat so für eine heitere U-Bahn-Fahrt gesorgt.
Wie schnell man Schnee, Stress und Ärger doch vergessen kann, wenn man ein ordentliches Metal-Album im Ohr hat…

The Crown: Kult

Dienstag, 05. Januar 2010 [Ben]

The Crown - Hell is here

The Crown - Hell is here


Ich bin ja bekennender Fan von ONE MAN ARMY. Umso mehr wundert es mich, dass die vorherige Band von Sänger JOHAN LINDSTRAND bisher komplett unter meinem Radar geflogen ist: THE CROWN. Durch ihre Bestätigung für das diesjährige Summer Breeze wurde ich auf die Band aufmerksam und habe mir zwei Alben besorgt. Was soll man sagen? Die harte, schnelle Mischung aus Thrash und Death Metal sagt mir enorm zu und die Stimme von JOHAN war früher sogar noch besser, als heute. Sehr empfehlenswert ist übrigens das dritte Album der Band, “Hell Is Here”, das gleichzeitig ihren Einstieg bei Metal Blade Records markierte.
Ich freue mich schon jetzt darauf, diese Band in Dinkelsbühl live zu sehen!

TESTAMENT – The Gathering

Mittwoch, 30. Dezember 2009 [Daniel]
TESTAMENT - The Gathering

TESTAMENT - The Gathering

Leise rieselt der Schnee…. Die erste akustische Assoziation zu fallendem Schnee und schneebedeckter Landschaft wäre wohl Stille. Wo aber Stille gut ist, ist Thrashmetal selten verkehrt, von daher entscheide ich mich, meinen Weg durch den Schnee mit TESTAMENTs “The Gathering” akustisch zu untermalen. Auch das eine CD die viel, viel zulange meiner Aufmerksamkeit entgangen ist. Dafür hat sie mich beim ersten Hören sofort und vollständig überzeugt. Das Ding ist ein echtes Meisterwerk, in einer Liga mit Thrash-Überalben wie SLAYERS “Reign In Blood” oder THE HAUNTEDs “The Haunted Made Me Do It”. TESTAMENT gehen ein wenig langsamer zu Werke als SLAYER, dafür mit mehr Groove, wie ich finde. Wenig CDs haben mich so komplett vom ersten bis zum letzen Ton fesseln können.

Slayer – Reign In Blood

Donnerstag, 26. November 2009 [Daniel]
Slayer - Reign In Blood

Slayer - Reign In Blood

Manchmal höre ich morgens Radio. Ich schätze, der Grund ist in etwa derselbe, der einen immer mal wieder diese komischen, weißen Schaum(stoff?)-Mäuse essen lässt. Nachher weiß man nicht, warum man es getan hat und man fühlt sich klebrig. Interessant ist eigentlich nur die Frage, ob in der Viertelstunde Musik die gleichbereichtigt mit 15 Minuten labern der Moderatoren geboten wird, “Silbermond” oder die norwegische Sing-Frau kommt, die aktuell mit massivem Aufwand promotet wird, sogar in Fernsehspots, und die sich quasi Translokation durch ein Lied wünscht. Ich drücke ihr die Daumen und hoffe, dass sie auf einer fernen Südseeinsel mit ihrem Angebeten so glücklich wird, dass sie keine Musik mehr machen muss! Egal, nach einer halben Stunde Radio fühle ich mich, als hätte ich in Honig gebadet und das Bedürfnis nach dem akustischen Äquivalent eines Sandstrahlers macht sich breit. Und was sollte das sein, wenn nicht die Götter des Thrashmetals, “Slayer”. Da in kritischen Situationen Experimente nicht angebracht scheinen, also gleich deren beste Scheibe: “Reign In Blood”. Das Album hat, leicht pathetisch formuliert, den Thrashmetal definiert und auf einen kaum wieder erreichten Höhepunkt geführt! Kaum ein anderes Album verbindet Geschwindigkeit, Präzision und Brachialität in gleicher Weise. Auch ein Muß für jede CD Sammlung. Schon die ersten Töne des Anfangssongs “Angel of Death” lassen mich das Radio vergessen und allerspätestens die Geräusche von fallendem Regen zu Beginn des letzten Songs, “Raining Blood”, waschen den letzten Radioakustikhonig von mir ab. There is only one way out of here – piece by piece!